Nachdem ich gestern Vampire Squad aus dem Verkauf genommen, und heute einen Relaunch der Geschichte angekündigt habe, glaube ich, dass ich euch eine Erklärung schuldig bin.
Selbst wenn ich sie euch nicht schuldig wäre, ich hab sie euch angekündigt, also sollte ich das auch einhalten, also glaube ich.
Also lehnt euch zurück, greift euch nen Kaffee (gerne auch umgekehrt), und lasset euch erzählen.

Manch einer von euch wird sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich mit „Ask the Chars“ vor einiger Zeit eine Blogkategorie ins Leben gerufen habe, die ich so noch nicht kannte, und bei der die Charaktere aus meinen Büchern auch mal zu Wort kommen sollten.

Auf diese Weise wollte ich versuchen, dem Leser die Figuren der Geschichte, die sie gerade lesen/gelesen haben/(vielleicht) noch lesen wollen näherbringen, ohne dabei auf das, für mich veraltete, Mittel der Steckbriefe zurückgreifen zu müssen.

Schon im ersten Teil, in dem die temperamentvolle Hexe Mireille zu Wort kam habe ich gemerkt, dass es mir unheimlichen Spaß macht, den Charakteren nicht nur weiteres Leben einhauchen und somit auch mehr für Verständnis für ihr Handeln sorgen kann, sondern dass selbst ich, aus dessen elektronischer Feder diese Charaktere, Wesen und ihre Geschichten noch etwas von ihnen und über sie lernen kann, ohne damit die ohnehin schon ziemlich lange Geschichte (Der erste Band hat immerhin über 400 Seiten…) noch weiter aufblühen zu müssen.

 

Moin meine Lieben Raben, oder doch eher schon Mahlzeit?

Ich hoffe ihr hattet bisher einen schönen oder zumindest angenehmen Start in das Wochenende.

Ich habe seit Donnerstag Urlaub, den ich aber zu Hause verbringe, um ein wenig was für mich und vor allem für das Buch zu tun.

Denn wie ich gerade festgestellt habe, sitze ich nicht nur schon seit nun mehr als einem ganzen Jahr an der Geschichte sitze, sondern euch auch schon seit gefühlten Ewigkeiten immer weiter Vertröste, was die Vollendung und somit auch das Erscheinen des Buches angeht.

 

Ein Buch zu schreiben, das ist einfach.

Man setzt sich hin, startet die Textverarbeitung, haut ein paar tausend Worte in die Tasten, bastelt sich ein „schönes“ Bild dazu und gibt das Ganze einem Verlag, der daraus dann ein Buch macht, fertig ist.

Na ja, zumindest dachte ich das damals noch.